Freitag, 4. August 2017

*Rezension* Jennifer L. Armentrout - Verführerische Nähe

https://www.amazon.de/D%C3%A4monentochter-Verf%C3%BChrerische-N%C3%A4he-D%C3%A4monentochter-Reihe-Band/dp/3570380505/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1500893794&sr=1-4&keywords=d%C3%A4monentochter
Reihe: Dämonentochter Bd.3
Verlag: cbt
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 8. September 2014
Originaltitel: Deity

Inhalt:
Alex weiß nicht, ob sie den Tag ihres Erwachens als Apollyon erleben wird. Sie wird von einem alten, längst vergessenen Orden gejagt und versucht gleichzeitig, ein tödliches Verbrechen zu verbergen, das sie und Aiden den Kopf kosten kann. Als Alex hinter ein weiteres Geheimnis um ihre Herkunft kommt, gerät ihr Leben völlig aus den Fugen – und das ist schon kompliziert genug, denn ihre Bestimmung bindet sie an den göttlichen Seth … ihr Herz aber an Aiden.

Rezension:
Spoiler Möglichkeit für die, die die ersten beiden Bände noch nicht kennen!
Obwohl ich die Geschichte insgesamt unglaublich interessant fand, hatte ich in den ersten beiden Bänden Probleme mit der Dämonentochter Reihe. Ich fand einfach, dass die Geschichte zu viel gemein hatte mit Vampire Academy, aber hier in diesem Band hatte ich endlich das Gefühl, dass es nicht mehr so ist. Das lag vorallem daran, dass es sich in eine ganz andere Richtung entwickelt hat und sich auch die Charaktere sich wirkich unterschieden.
Alex ist aus den Catskills zurückgekehrt und versucht immer noch darüber hinwegzukommen, was sie getan hat. Seth ist immer an ihrer Seite und schon jetzt entstehen Runen auf ihrem Körper, die eigentlich erst bei ihrem Erwachen entstehen sollten. Bis zu ihrem 18. Geburtstag und damit auch ihrem Erwachen dauert es nicht mehr lange, aber sie ist sich nicht sicher, ob sie das erleben wird. Der Orden des Thanatos will ihren Tod und es steht alles auf dem Spiel. Zur gleichen Zeit steckt sie in einem inneren Konflikt, denn ihr Herz will nur Aiden, während das Band und ihre Bestimmung sie an den anderen Apollyon bindet.
Ich finde Alex immer noch sehr sympathisch, sie erinnert mich aber manchmal immer noch an Rose. Das wird sich wohl auch in den nächsten Bändern nicht ändern, da ich das halt immer noch im Hinterkopf habe. Trotzdem liebe ich ihre ganze Art, da sie so authentisch wirkt. Sie ist taff und stark, aber auch unvorhersehbar und impulsiv und manchmal auch verletzlich. Sie macht Fehler und ist alles andere als perfekt, aber genau deshalb kann man sich so gut in sie hineinversetzen. 
Nur eine Sache gefiel mir nicht und das war ihr unumstößliches Vertrauen in Seth, der mir in diesem Buch immer unsympathischer wurde. Während ich die ersten beiden Teile Seth faszinierend und interessant fand, mochte ich ihn in diesem Teil nicht so wirklich. Aiden hingegen mochte ich immer mehr und habe ihm und Alex richtiggehend die Daumen gedrückt. Diesen Konflikt fand ich unglaublich fesselnd, da es hier heißt Herz gegen Schicksal. Man fragt sich ob alles schon vorher bestimmt ist oder ob man sich für sein eigenes Schicksal entscheiden kann.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir immer noch sehr gut und ich bin begeistert, dass es endlich auch mehr um Götter geht. Das war wohl auch der Grund, dass ich nicht mehr an VA denken musste. Im letzten Band hatten ja auch die Furien schon ein Auftritt und in diesem Band trifft man direkt auf mehrere. Ich fand es toll, das es endlich mehr um die griechische Mythologie geht und man nicht nur auf einen Gott getroffen ist, sondern man direkt mehrere kennen gelernt hat. Ich hoffe, dass man auch in den weiteren Bändern mehr über die Götter erfährt.
Ich werde mich so schnell wie möglich an den nächsten Teil der fünfteiligen Reihe machen, damit ich endlich weiß, wie es weitergeht. Der Cliffhanger war dieses Mal wirklich fies, aber ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.


4 von 5 Schmetterlinge für den dritten Dämonentochterband

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