Dienstag, 4. Juli 2017

*Rezension* Lauren Oliver - Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

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Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 15. März 2013
Originaltitel: Before I Fall

Inhalt:
Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten? Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ...

Rezension:
Jeder kennt den Film 'Und täglich grüßt das Murmeltier' und ich fand die Grundgeschichte einen Tag immer wieder zu erleben mega interessant. Als es dann hieß, dass Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an die vorbei, sagen sie würde verfilmt werden, musste ich es einfach lesen. 
Samantha Kingston ist eine der beliebtesten Mädchen an der Highschool. Sie hat beste drei Freundinnen, einen attraktiven Freund und der 12. Februar sollte eigentlich an ganz normaler Freitag werden. Doch der Tag endet damit, dass sie stirbt, aber damit ist es nicht vorbei. Sie wacht wieder auf und es ist Freitag, der 12. Februar. Der Tag beginnt von vorne und das immer wieder und wieder.
Ich wurde teilweise nicht von der Protagonistin überzeugt, da ich nicht ganz verstehen konnte, wieso sie sich so verhielt. Wenn sich das erste Mal der Tag wiederholt würde ich es ja verstehen, dass sie nicht vieles anders macht, aber was sie ab und zu tat, war überhaupt nicht verständlich. Denn ihr erster Gedanke nach der Verwirrung schien nicht, irgendwas ändern zu wollen, sondern sich wie ein Miststück/Schlampe aufzuführen, da sie ja eh bereits tot wäre. Ich hatte da auf mehr Einsicht gehofft und ich konnte mich mit dieser Seite absolut nicht identifizieren.
Aber mit jedem weiteren Tag und je mehr sie sich veränderte und einsah, was wirklich zählte, desto sympathischer wurde sie mir noch. Aber irgendwie erkannte nur sie, was sie falsch machte. Ihre Freundinnen, die andere Schüler mobben, wiederholten den Tag ja nicht und schienen nichts zu lernen. Die Gründe für ihr Verhalten wurde zwar aufgedeckt, aber eine richtige Einsicht habe ich vermisst.
Da das Ende etwas zu kurz kam, weiß man nicht, ob sich wirklich etwas ändert. Man denkt zwar darüber nach, wie man selbst agieren würde und es regt an, über die Thematik nachzudenken. Leider wurde ich nicht so überzeugt, wie erhofft.
Ich werde die Tage den Film sehen und vergleichen, ob dieser mich mehr mitreißen kann und wie ähnlich er ist.


3 von 5 Schmetterlinge für dieses Jugendbuch

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