Mittwoch, 14. Februar 2018

*Rezension* Kerstin Ruhkieck - Without Worlds

https://www.amazon.de/Without-Worlds-Kerstin-Ruhkieck-ebook/dp/B06XC1JXQ8/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1490807751&sr=1-1&keywords=kerstin+ruhkieck
Verlag: Dark Diamonds
Seitenzahl: 330 Seiten
Erscheinungsdatum: 31. März 2017

Inhalt:
Die 21-jährige Clara ist eine der wenigen Überlebenden einer untergegangenen Welt. Zusammen mit dem letzten Rest der Bevölkerung lebt sie im einzigen Gebäude, das nach der großen Erderschütterung stehen blieb: ein ehemaliges Luxushotel, das einsam in den Himmel hinaufragt und von todbringenden Kreaturen umzingelt ist. Als »roter Engel« ist es ihre trostlose Aufgabe, regelmäßig das Bett mit einem ihr zugewiesenen Mann zu teilen und dessen Nachkommen auszutragen. Bis eines Tages ein neuer Überlebender zum Teil der Gemeinschaft wird und ihr Leben eine Kehrtwendung nimmt…​

Rezension:
In einer unbestimmten Zukunft ist die Erde aufgebrochen und Kreaturen haben die Welt überrannt. Die letzten Menschen leben in einem riesigen Hotel und niemand der das Hotel verlässt, kehrt lebendig zurück. Clara lebt seit einigen Jahren dort und ist ein 'Roter Engel' geworden. Als Engel soll sie mit einem ihr zugeteilten Opferkämpfer schlafen und dessen Kind empfangen. Sie lebt einfach nur vor sich hin und sieht keinen Sinn mehr in ihrem trostlosen Dasein. Doch ein Mann taucht in dem Hotel auf und hat es irgendwie geschafft die Kreatuten zu überleben und dieser Mann bringt Clara dazu ihr ganzes Leben zu überdenken.
Clara war zu Beginn 12 Jahre alt, als die Welt unterging und schon da war sie mir nicht komplett sympathisch. Aber im Laufe der Geschichte fand ich sie einfach immer unsympathischer und das obwohl ich versucht habe sie zu verstehen. Es gab so viele Sachen, die mich an ihr gestört haben, dass es länger dauern würde diese aufzuzählen, als ihre positiven Eigenschaften. Davon hatte sie eigentlich kaum welche. Sie war launisch, egoistisch, voller Selbstmitleid und hatte teilweise was von einer Stalkerin. Sie hat sich nur für sich selbst interessiert und ich konnte mich überhaupt nicht mit ihr identifizieren. Ich mochte sie von Kapitel zu Kapitel weniger und mir war irgendwann sogar egal, was mit ihr passiert und wie das Buch enden würde. Ich wollte einfach nur noch, dass es endet.
Auch von den Nebencharakteren fand ich keinen wirklich sympathisch, was auch daran lag, dass die meisten relativ blass blieben. Das Hauptaugenmerk lag einfach auf Clara und da sie sich nur für sich selbst interessiert hat (und später auch für Kian) blieben alle anderen halt etwas farblos und eindimensional.
Die Welt in der Clara jetzt lebt und auch was genau zu ihrem Untergang geführt hat wurde nie wirklich erklärt. Es ist passiert, aber was der Grund war, dass die Erde aufbrach und auch wie es außerhalb des Hotels aussah, blieb ungeklärt.
Eigentlich mag ich Dystopien sehr gerne, aber diese konnte mich einfach überhaupt nicht überzeugen. Der Schreibstil war nicht fließend, sondern teilweise vulgär und insgesamt kein Lesegenuss. Ich musste mich wirklich zwingen weiterzulesen, da es mich eigentlich nicht mehr wirklich interessiert hat, ob Kian und Clara zusammenfinden würden oder ob noch irgendwas spannendes passieren würde. Die letzten fünfzig Seiten habe ich eigentlich schon nur noch überflogen und da mich die ganze Geschichte enttäuscht hat, hat mich auch das Ende nicht wirklich enttäuscht.
Ich habe bisher noch nie einen Schmetterlinge gegeben, aber dieses Buch hatte einfach nichts positives, was mir gefallen hat, dass ich einfach nicht mehr geben kann....


1 von 5 Schmetterlinge für diese enttäuschende Dystopie

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