Montag, 5. Juni 2017

*Rezension* Jo Schneider - Die Staubgeborene

https://www.amazon.de/Die-Staubgeborene-Unbestimmten-1-ebook/dp/B071NLT3Q9/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1496346627&sr=8-3&keywords=jo+schneider
Reihe: Die Unbestimmten Bd.1
Verlag: Dark Diamonds
Seitenzahl: 546 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. Mai 2017

Inhalt:
Die 19-jährige Zianth kann ihren Augen kaum trauen, als sie einen der wertvollsten Edelsteine in den Händen hält, die es gibt! Endlich scheint ein Leben außerhalb der staubigen Minen für sie in greifbarer Nähe – ein Leben in absoluter Freiheit. Doch mit dem Fund erwachen ungeahnte Fähigkeiten in ihr, die sie an einen neuen Ort binden, eine Stadt der Magie. Hier wird sie zur Schülerin des vermutlich dunkelsten Magiers des Landes. Der Winteralb gilt als hart und unbarmherzig und um seine Vergangenheit ranken sich viele düstere Geheimnisse. Immer wieder stellt er Zianth vor Aufgaben, an denen sie zu zerbrechen droht. Bis ihre wahre Gabe ans Licht kommt…

Rezension:
Ich muss zugeben, dass mich das Cover nicht so angesprochen hat, aber die Geschichte klang der interessant und deshalb habe ich es mir direkt geschnappt.
Zianth hatte bisher ein sehr schwieriges Leben. Sie kennt ihr Eltern nicht und schon seit ihrer Kindheit arbeitet sie in den Minen. Die, die dort arbeiten werden Staublinge genannt und ich finde den Titel daher auch einfach unglaublich passend, denn Zianth ist eine Staubgeborene. Jeden Tag verbringt sie im Staub der Minen und der Staub ist einfach schon ein Teil von ihr. An einem Tag wie jeden anderen findet sie einen der seltenen Edelsteine und jener Edelstein könnte ihre Freiheit bedeuten. Doch er entfesselt auch ihre Magie und sie landet in Andholme. Dort wird sie zusammen mit zwei weiteren von einem Magier unterichtet und lernt so alles über ihre Kräfte.
Zianth ist eine sehr neugierige und wissbegierige Protagonistin. Sie will alles über ihren Meister Aster, die Alben und auch über die Magie erfahren. Sie ist aber auch sehr lernfähig und obwohl sie am Anfang schwach wirkte, ist sie doch stärker als man es erwartet hätte. Durch ihre Neugierde und ihr Bedürfnis alles zu erfahren, war sie mir schon sehr sympathisch. Ich fand es unglaublich toll, wie sie immer mehr über sich selbst erfuhr und wie sie immer mehr über die Magie in sich entdeckt.
Die Nebencharaktere wurden bildhaft beschrieben, blieben aber fast alle ziemlich undurchsichtig. Man wusste nicht, wer welche Absichten und Ziele hatte und dadurch blieb es durchgehend spannend. Sie waren alle sehr geheimnisvoll und ich habe mich oft gefragt, ob Zianth hier einem Freund oder einem Feind gegenübersteht. Im Laufe der Geschichte hatte ich dann doch Charaktere, die ich mehr mochte und welche, die mir absolut unsympathisch waren. Und doch fachten sie alle meine Neugierde an und ich wollte immer mehr über sie zu erfahren.
Jo Schneider hat mich mit Die Staubgeborene in eine ganz andere Welt entführt voller Magie und interessanten, aber undurchschaubaren Charakteren. Die Geschichte war unglaublich komplex und doch hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Geschichte auf der Stelle trat. Vorallem fehlte mir zwischendurch der rote Faden und ich wusste am Ende nicht so ganz, was jetzt der Haupthandlungsstrang war, abgesehen von dem Erlernen der Magie. Ich habe mich während des Lesens auch oft gefragt, welche kleineren Ereignisse und Informationen noch einen Einfluss auf die weitere Handlung haben würde.


4 von 5 Schmetterlinge für die Staubgeborene

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