Freitag, 5. Mai 2017

*Rezension* Renée Ahdieh - Rache und Rosenblüte

https://www.amazon.de/Rache-Rosenbl%C3%BCte-Ren%C3%A9e-Ahdieh/dp/3846600407/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1493380451&sr=1-1&keywords=rache+und+rosenbl%C3%BCte
Reihe: The Wrath and the Dawn Bd.2
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. März 2017
Originaltitel: The Rose and the Dagger

Inhalt:
Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach.

Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben?

Rezension:
Es ist noch nicht viel Zeit vergangen seit dem ersten Band Zorn und Morgenröte und Chalid und Shahrzad sind noch nicht lange getrennt. Aber es gibt so viel, was sie beiden davon abhält zusammen zu sein. Chalid ist immer noch verflucht und Shahrzads Familie hasst den Kalifen, da er Schuld ist am Tod von vielen jungen Frauen, darunter auch ihre beste Freundin.
Shahrzad war mir auch in diesem Teil nicht wirklich sympathisch, da sie komplett planlos wirkte. Sie war aufbrausend und unbeherrscht und ich habe über ihre Art zwischendurch wirklich die Augen verdreht. Sie ist einfach kein Charakter mit dem ich mich identifizieren konnte.
Chalid wirkte da schon sympathischer. Er gibt sich die Schuld daran, dass Ray in Trümmern liegt und verbringt die Tage damit unerkannt in der Stadt zu helfen und Häuser aufzubauen. Er ist nicht mehr der Jüngling, der er war und vielleicht ist er das auch nie wirklich gewesen.
In diesem Band bekamen die Nebencharaktere eine größere Rolle und man bekam einen bessere Einsicht in Jahandra, dem Vater von Shahrzad und ihrer Schwester Isra. Man hat mehr erfahren, aber es kamen immer mehr neue Fragen auf.
Ich hatte einige Startschwierigkeiten bei dem ersten Teil Zorn und Morgenröte. Diese Schwierigkeiten hatte ich bei diesem Teil nicht, denn ich habe sofort in die Geschichte hineingefunden. Ich wurde in die Welt aus 1001 Nacht gezogen und fand die ganze Story grundsätzlich schon spannend, aber ich wurde nicht komplett gepackt. Zwischendurch gab es auch einfach ein paar Längen, die vorallem am Anfang vorkamen, denn erst ab der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Während der Anfang etwas langatmig wirkte, kam mir das Ende ein wenig überstürzt vor und hätte ein bisschen ausgebaut werden können. Es wirkte viel zu schnell und die Lösung insgesamt zu einfach.
Insgesamt war das Buch zwar zauberhaft, aber nicht umwerfend. Ich freue mich aber trotzdem, wenn ich mehr von der Autorin lesen kann, da mir der Schreibstil eigentlich ganz gut gefällt.


3 von 5 Schmetterlinge für den zweiten Teil der Dilogie

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