Sonntag, 23. April 2017

*Rezension* Alia Cruz - Isle of Gods: Die Kinder von Atlantis

https://www.amazon.de/Isle-Gods-Die-Kinder-Atlantis-ebook/dp/B01MU7Y3QA/ref=pd_sim_351_79?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=STRW32F5C6PSQ1QYK5CZ
Verlag: impress
Seitenzahl: 290 Seiten
Erscheinungsdatum: 06. April 2017

Inhalt:
Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält…

Rezension:
Die Götter werden immer schwächer und sterben, sie haben ihre Macht verloren und das nur, weil die Menschen aufgehört haben zu glauben. Doch vor 15 Jahren wurden fünf Götterkinder nach Atlantis geschickt. Ein Kind der römischen Götter, eines der griechischen Götter, eines der nordischen Götter, einer der keltischen Götter und eines der südamerikanischen Götter. 2 Jungen und 3 Mädchen wachsen in Atlantis auf und sollen mit 18 Jahren ihre göttlichen Kräfte erhalten. Während die göttlichen Kinder ein behütetes Leben führen, müssen die anderen Jugendlichen gegeneinander kämpfen. Sobald sie 5 Kämpfe gewinnen, sind sie stark genug und bekommen die Hand eines der Götterkinder. 
Isabel ist eines dieser Kinder und hält nicht viel davon, dass sich andere ihres alters gegenseitig töten müssen, um dann als Partner für sie herhalten zu müssen. Auch Quinn, der bereits in der Arena kämpfen musste und hasst die 5 Auserwählten, bis er auf Isabel trifft.
Die Charaktere waren glaubwürdig und auch ihre Handlungen zum größtenteil nachvollziehbar. Ich habe mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, wie sich Isabel und Quinn und auch die anderen in einigen Situationen entscheiden und was sie tun.
Die Autorin hat es sofort geschafft Spannung aufzubauen und ihr Schreibstil war wirklich packend. Ich liebe Göttergeschichten und fand es unglaublich toll, wie Alia Cruz hier einfach die Gottheiten aus verschiedenen Kulturen zusammengeworfen hat. Man traf auf Zeus, Juno und Thor und sie waren so ganz anders, als man sie sich teilweise vorgestellt hat.
Leider sind für mich die römischen und griechischen Götter die gleichen, nur mit anderen Namen. Da hatte ich dann doch Probleme mir vorzustellen, wie die gleichen Götter dort zweimal sitzen. Als Zeus sich am Anfang über Juno die Augen verdreht, dachte ich nur: Juno ist Hera, nur in der römischen Mythologie und fand das etwas irritierend. Insgesamt hat mir die Story aber schon sehr gefallen, auch wenn alles sehr schnell passiert ist, was vorallem an der Liebesgeschichte lag.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Buch ein Einzelband bleibt oder ob es noch eine Fortsetzung geben wird. Theoretisch ist die Geschichte in sich abgeschlossen, aber es könnte die Möglichkeit für eine Forsetzung geben, denn es wurde noch nicht alles geklärt.


4 von 5 Schmetterlinge für eine interessante Göttergeschichte

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