Sonntag, 12. März 2017

*Rezension* Halo Summer - Aschenkindel: Das wahre Märchen

https://www.amazon.de/Aschenkindel-wahre-M%C3%A4rchen-Halo-Summer/dp/3959671245/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1489097197&sr=8-1&keywords=aschenkindel
Serie: Aschenkindel Bd.1
Seitenzahl: 276 Seiten
Erscheinungsdatum: 03. Juli 2016

Inhalt:
Claerie Farnflee wurde vom Schicksal nicht gerade verwöhnt. Erst starb ihr Vater, dann folgte der gesellschaftliche Absturz und seither wird ihr das mühselige Leben in Armut von einer bösen Stiefmutter und zwei garstigen Schwestern versüßt. Ist Claerie deswegen unglücklich? Nein – jedenfalls nicht unglücklich genug, um sich jedem dahergelaufenen Prinzen an den Hals zu werfen.
So denkt sie, doch an einem düsteren Gewittertag begegnet sie im Verbotenen Wald einem Fremden und das, was sie für unmöglich gehalten hat, passiert: Ihr Schicksal nimmt eine geradezu verstörende Wendung – selbst Prinzen und Bälle spielen darin keine unbedeutende Rolle mehr ...


Rezension:
Ich habe das Buch schon öfter auf Facebook und Amazon gesehen, aber erst auf der Frankfurrter Buchmesse habe ich es mir mlal genauer angeschaut und wusste: Dieses Buch musst du lesen. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen und konnte es kaum aus der Hand legen.
Claerie lebt zusammen mit ihren beiden verzogenen Stiefschwestern und ihrer launischen Stiefmutter, die sie herumscheuchen und für die sie nichts mehr als eine Dienstmagd ist. Dann kommt die Einladung zu einem großen Ball auf dem sich der Prinz eine Braut suchen soll und jedes Mädchen im Land ist eingeladen.
Damit endet, aber auch schon die Gemeinsamkeit zu dem bekannten Märchen. Denn Claerie will gar nicht auf den Ball und vorallem will sie auch den Prinzen nicht kennen lernen. Sie will lieber zuhause bleiben und auch ihre gute Fee kann sie kaum überzeugen und sie ist auch nicht gerade die beste Gute Fee. Erst als sie im Verbotenen Wald einen Fremden trifft, überdenkt sie ihre Meinung zum Ball.
Aschenkindel hat einige Überschneidungen mit den Originalmärchen, aber dass es doch irgendwie komplett anders ist hat mir wohl am besten gefallen. Es gab Magie, Vampire, Könige und Kaiser, Flugwürmer und Claerie mittendrin.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und obwohl ich am Anfang dachte, dass ich weiß, wie die Geschichte verläuft, wurde ich doch an einigen Stellen überrascht. Der Schreibstil war von der ersten Seite an fesselnd und unerwartet. Die Charaktere gefielen mir wirklich gut, auch wenn es mir bei ihnen ein bisschen an Tiefe fehlte. Ich fand Claerie sehr sympathisch, aber Ysper hingegen war ein wenig blass und ich konnte keine wirkliche Beziehung zu ihm aufbauen.
Es war ein unglaublich süße Märchenadaption, die an einigen Stellen zwar etwas kitschig war, mich aber dennoch von sich überzeugen konnte. 


4 von 5 Schmetterlinge für diese Version von Cinderella

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