Dienstag, 24. Januar 2017

*Rezension* Johanna Danninger - Lost in Strange Eyes

https://www.amazon.de/Lost-Strange-Eyes-Johanna-Danninger-ebook/dp/B01N9B0MVA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1482486015&sr=8-1&keywords=lost+in+strange+eyes
Verlag: Dark Diamonds
Seitenzahl: 453 Seiten
Erscheinungsdatum: 30. Dezember 2016

Inhalt:
Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf einen möglichen Krieg vorbereitet. Niemand ist so kampferprobt, willensstark und unbeugsam wie sie. Als die feindlichen Mächte schließlich ihre Welt übernehmen, ist sie bereit. Zusammen mit den besten Kämpfern baut die junge Rebellin eine Untergrundorganisation auf, die nur ein Ziel verfolgt: ihre Heimat zurückzuerobern. Doch dann kommt alles anders. Meyruka gerät in die Fänge ihrer Feinde – und trifft auf Captain Syn Leroi, den kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…

Rezension:
Vor drei Jahren trafen die Kytharer auf die Erde und übernahmen sie. Sie wollen dort ein zweites Kythar errichten, da ihr Heimatplanet kurz davor stand zu verenden. Die meisten Menschen, die diese Übernahme überlebt haben, wurden versklavt. Es gibt aber noch eine Gruppe von Rebellen, die von Meyruka und ihrem Vater Edward angeführt werden. Diese Gruppe ist bereit zurückzuschlagen und zu kämpfen und die Erde zurückzuerobern. Ihr Vorteil liegt darin, dass die Kytharer die Menschen unterschätzen und sie für schwach halten. Doch bei einer Mission, in dem sie die Kytharer schwöchen wollen, wird Meyruka gefangen genommen und trifft auf Syn Leroi, einen kytharischen Captain, der anders zu sein scheint.
Ich lese sehr gerne Bücher mit starken weiblichen Charakteren und da war ich bei diesem Buch genau richtig. Mey ist nicht nur eine Anführertochter, sondern sie ist selbst Anführerin und plant die Kampfmissionen. Sie ist intelligent, selbstsicher und einfallsreich. Sie ist absolut nicht bereit die Erde und auch die Menschen aufzugeben.
Syn fand ich absolut faszinierend, da er eigentlich dazu erschaffen wurde Befehle zu befolgen und das ohne zu Fragen zu stellen. Er ist der einzige, der die Rebellen für eine ernste Bedrohung hält und sich langsam fragt, ob das was er tut, wirklich richtig ist. Vorallem als er auf Meyruka trifft, weiß er, dass er die Menschen allgemein falsch eingeschätzt hat.
Die Gefühle zwischen Mey und Syn entwickeln sich sehr langsam und daher wirkte das ganze sehr authentisch und echt.
Die Erzählperspektive wechselt immer wieder zwischen Mey und Syn und auch zu Hysmalth, dem obersten Senator der Kytharer. Dadurch bekam man einen tollen Einblick in beide Seiten, aber es wirde auch nicht zu viel verraten. Daher blieb die Geschichte sehr spannend und der Schreibstil der Autorin war insgesamt fesselnd. Ich fand es auch alles sehr bildlich und detaillreich beschrieben und ich konnte es direkt vor mir sehen. Diese Liebe zum Detail lässt einen komplett in die Geschichte einzauchen.
Den Titel fand ich unglaublich passend, da beide die Augen des anderen faszinierend finden. Auch das Cover passt perfekt, da ich mir Meyruka genau so vorgstellt habe. Ich liebe es, wenn die Personen auf den Covers, den Menschen in den Büchern ähneln und das war hier der Fall.

5 von 5 Schmetterlinge für eine unglaublich packende Geschichte

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