Dienstag, 29. November 2016

*Rezension* Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray

https://www.amazon.de/Bildnis-Dorian-Gray-Anaconda-Leseb%C3%A4ndchen/dp/3866478658/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1480444901&sr=1-1&keywords=das+bildnis+des+dorian+gray
Originaltitel: The Picture of Dorian Gray

Inhalt:
Oscar Wildes Dorian Gray ist eine der berühmtesten Figuren der Weltliteratur: So stauneswert schön er ist, so unverdorben und naiv ist sein Blick auf die Welt. Verführt durch den geistreichen Zyniker Lord Wotton, stürzt Dorian sich haltlos ins lüsterne Londoner Nachtleben. Ausschweifung und Genuss wecken in ihm den innigen Wunsch nach unvergänglicher Jugend - und auf wundersame Weise altert fortan nicht mehr er selbst, sondern ein Porträt von ihm. Doch Dorians unbedachter Pakt mit dunklen Mächten hat grausame Folgen...

Rezension:
Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe, aber mir fiel auf, dass das letzte Mal einfach viel zu lange her war, daher hab ich das Buch nochmal gelesen.
Das Bildnis des Dorian Gray ist wohl mein Lieblingsbuch, falls es sowas für einen Buchnerd überhaupt geben kann. Es gibt vieles was ich daran liebe. Zum einen die interessante Geschichte und die komplett unterschiedlichen Charaktere. Zum anderen ist es der Schreibstil von Oscar Wilde. Für seine Zeit hat er einen wirklich sehr modernen Schreibstil, der mich wirklich packen konnte. Außerdem hat er eine sehr humorvolle Art, die das Lesen dieses Buches immer wieder zu einem Genuss macht.
Die Geschichste ist eine der bekanntesten der Weltliteratur. Ein Mann der seine Seele verkauft, um für immer jung zu sein. An seiner Stelle altert nur das Porträt, dass vorallem auch den Verfall seiner Seele zeigt. Dieses versteckt er, damit keiner es jemals zu Gesicht bekommt. Mit seinem Freund Henry Wotton versucht er der Langeweile des normalen Lebens zu entfliehen, durch Frauen, Opium und Absinth. Da er keine körperlichen Konsequenzen zu befürchten hat, wird es immer gleichgültiger und egoistischer.
Der Verlauf der Geschichte fesselt einen auch noch nach dem mehrfachen Lesen. Bisher habe ich leider noch keine Buchverfilmung gefunden, die mich auch nur annähernd so packen kann. So gehört die Verfilmung von 2009 für mich sogar zu den schlechtesten Buchverfilmungen, die es gibt.
Das Lieblingsbuch als Verfilmung. Davon träumen viele, doch leider kommt dabei nicht immer das raus, was man sich erhofft hat. Das Buch selber gehört für mich immer wieder zu den Highlights des Jahres.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen