Dienstag, 8. November 2016

*Buchverfilmung* Ein ganzes halbes Jahr

Buch: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Jahr

Inhalt:
Im Leben von Louisa Clark läuft nicht alles wie erhofft. Die offenherzige aber etwas verplante junge Frau hat vor allem Schwierigkeiten, in ihrem kleinen Heimatort einen passenden Job zu finden. Da kommt das Angebot gerade Recht, sich in einem herrschaftlichen Anwesen um den querschnittsgelähmten William Traynor zu kümmern. Vom ersten Moment an fühlt sich Louisa zu dem gutaussehenden, weltgewandten jungen Mann hingezogen. Doch William möchte niemanden emotional an sich heranlassen, da er die Person nicht verletzen möchte. Doch nach und nach überwinden die beiden alle Hürden und gestehen sich ihre Gefühle. Bis ein Unglück naht.

Meine Meinung zum Film:
Ich wollte das Buch lesen, bevor ich den Film sehen und ich habe mich aber gefragt, ob der Film wirklich die Emotionen widergeben kann, wie es das Buch getan hat.
Das Buch konnte mich komplett von sich überzeugen, da es dort nicht einfach nur um die Liebesgeschichte zwischen Lou und Will ging, sondern auch um ernste Themen, die einen dazu bringen nachzudenken. Genau das wurde im Film sehr gut rüber gebracht.
Die beiden Schauspieler Emilia Clarke und Sam Claflin waren vielleicht nicht so wie ich mir Louisa und Will vorgestellt habe, aber sie haben perfekt gepasst. Sie haben super harmoniert und ich könnte mir wohl auch kaum bessere Schauspieler vorstellen, die Lou und Will so dargestellt hätten.
Die Sachen, die im Film nicht drin waren, haben nicht wirklich gestört, da die Stimmung des Filmes auch so, einfach super rüber kam. Man wurde sofort mitgerissen, 'Ein ganzes halbes Jahr' ist witzig, traurig und einfach insgesamt wunderbar.
Ich weiß, dass sich einige darüber aufgeregt haben, dass der Film und auch das Buch eine falsche Botschaft vermitteln würde (und das sogar ohne das Buch gelesen oder den Film gesehen zu haben). Es will nicht jeder sterben, der eine derartige körperliche Einschränkung hat und ich glaube auch nicht, dass Jojo Moyes damit sagen will, dass deren Leben nicht lebenswert ist. Es geht hier aber um einen bestimmten Mann, der früher alle gemacht hat, von Extremsport bis hin zu Motoradfahren und all diese Sachen nicht mehr tun kann. Es ist nicht so, dass er nicht leben will, sondern nur, dass ER so nicht weiterleben will. Es geht hier nicht um eine Gruppe von Menschen, sondern um einen einzelnen Mann, einen der sich entschließt etwas zu tun, was nicht bei allen Zustimmung findet.
Schaut den Film und lasst euch von dieser wundervollen Liebesgeschichte verzaubern, die mir die Tränen in die Augen getrieben hat.


5 von 5 Schmetterlinge für eine wundervolle Buchverfilmung

Kommentare:

  1. Hey,
    ich fand den Film auch total schön. Ich mag die Schaupielerin Emilia Clarke, sie passt perfekt zu der Rolle. :)
    Das Buch hab ich natürlich auch gelesen.
    Viele Grüße Steffi

    P.S.: Vielleicht magst du auch auf unserem Blog vorbei schauen. :)

    AntwortenLöschen
  2. Hallöle,

    tolle Filmkritik bzw. Lobpreisung! :P Ich habe das Buch zwar nicht gelesen und somit keinen Vergleich, aber der Film hat mir soooo unglaublich gut gefallen!!! Die Schauspieler waren der Hammer und das Ende so mega traurig!!! :(

    Ganz liebe Grüße
    Kathi

    AntwortenLöschen