Montag, 31. Oktober 2016

*Rezension* Jennifer Wolf - Tagwind: Der Bewahrer der Jahreszeiten

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Reihe: Die Geschichten der Jahreszeiten Bd.4
Verlag: impress
Seitenzahl: 244 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. Juni 2016

Inhalt:
Yannis Tagwind zählt nicht nur zu den attraktivsten Junggesellen Hemeras, sondern ist auch mit Abstand der warmherzigste und liebenswerteste Mann, der jemals unter der Göttin Gaia gelebt hat. Mit einer bewundernswerten Fürsorglichkeit kümmert er sich neben seinen Geschwistern auch um das jüngste Götterkind der Jahreszeiten und würde sofort sein Leben für seine Familie geben. Während diese darauf hofft, dass er sich bald eine Frau sucht, gehört sein Herz jedoch jemandem, den er nicht lieben darf. Nicht nur trennen die beiden ganze Welten an gelebter Zeit, auch ist die Person dafür bekannt, niemandem jemals ihre Liebe geschenkt zu haben. Doch Yannis könnte den Lauf der gesamten Erdengeschichte ändern…

Rezension:
Und auch hier warne ich vor Spoilern, wer die ersten drei Geschichten der Jahreszeiten noch nicht gelesen hat.
Während zwischen Morgentau und Abendsonne 100 Jahre liegen und zwischen Abendsonne und Nachtblüte sogar 500 Jahre liegen, schließt Tagwind fast da an, wo Nachtblüte aufgehört hat.
Sol hat seinen Götterplatz mit Ilea getauscht, die nun die Göttin des Sommers ist. Nachdem Ilea und Aviv ein Kind erschaffen haben und es nicht bei ihnen bleiben kann lebt es nun bei Sol. Sol ist also nicht nur menschlich, sondern Vater eines Götterkindes. Ihm zu Seite stehen Nanny, die Frau mit der er vor 50 Jahren ein Kind gezeugt hat, Caleb und Therese, die Jesiens und Dahlias Seelen in sich tragen und Yannis Tagwind, Ileas bester Freund. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam etwas, aber die einzige, die von Anfang an weiß, was die beiden wirklich füreinander empfinden ist Nanny. Die ist wohl einer meiner absoluten  Lieblingscharaktere in den Büchern.
Auch in diesem Band wechselt die Perspektive zwischen Yannis und Sol und es hat unglaublich gut gepasst. Beide glauben nicht, dass der andere genauso empfindet und kämpfen erst gegen ihre Gefühle an. In Hemera ist es zwar nicht verboten jemanden vom gleichen Geschlecht zu lieben, aber das höchste Gut dort sind Kinder. Außerdem ist Sol der Sommergott und Gaias Sohn und man erwartet von ihm, dass er noch mehr Sommerkinder zeugt.
Ich habe fast alle vier Bänder hintereinander gelesen und kann daher sagen, dass ich in keinem so mitgefiebert habe, wie in diesem. Die Geschichte von Yannis und Sol hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich finde beide einfach nur unglaublich. Auch wenn ich das bei Sol absolut nicht erwartet hätte. In den ersten beiden Bänden war er mir so unsympathisch und erst in Tagwind kann ich ihn verstehen und seine Handlungen in den vorherigen Geschichten nachvollziehen.
Was ich an dieser Reihe so wundervoll finde ist, dass es nie einfach ist und sie alle kämpfen für das, was sie wollen. Liebe ist ein Kampf und niemals leicht. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin und vorallem auf Götterkind, indem es um Liora, der Tochter von Aviv und Ilea geht.


5 von 5 Schmetterlinge für den Bewahrer der Jahreszeiten

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