Sonntag, 26. Juni 2016

*Rezension* Stefanie Hasse - Liebe keinen Montague

https://www.amazon.de/Liebe-keinen-Montague-Luca-Allegra-ebook/dp/B01CJWYHLE/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1466703582&sr=8-1&keywords=stefanie+hasse
Reihe: Luca & Allegra Bd.1
Verlag: impress
Seitenzahl: 223 Seiten
Erscheinungsdatum: 2. Juni 2016

Inhalt:
Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…

Rezension:
Ich finde es immer wieder toll, wenn altbekannte Geschichte wie z. B. Romeo und Julia neu erzählt werden und hier wurde das ganze noch mit etwas Mythologie gemischt. Diese Geschichte spielt in der heutigen Zeit und der Hass zwischen den Montagues und den Capulets ist noch genauso stark wie am Anfang.
In diesem Buch wird auch endlich geklärt wie die Fehde zwischen den beiden Familien begonnen hat und das Venus an der ganzen Sache nicht unschuldig ist. Sie ist zwar die Göttin der Liebe, aber Liebe und Hass liegen ja bekanntlich nah beieinander.
Allegra ist in Deutschland aufgewachsen und als sie eine Werbeanzeige für Urlaub am Gardasee sieht, weiß sie einfach, dass sie dorthin muss. Zusammen mit ihrer besten Freundin reist sie nach Limone und lebt dort in dem Hotel, dass den Nachfahren der Capulets gehört. Nach kurzer Zeit dort erfährt sie, dass sie selbst eine Capulet ist und trifft auf Luca Montague und was sie ihm gegenüber fühlt hat nichts mit Hass zu tun.
Man erfährt viel über Allegra und ihre Vergangenheit und wie sehr sie sich schon nach kurzer Zeit in Italien zu Hause fühlt. Über Luca hingegen erfährt man noch nicht so viel und er wirkte etwas blasse. Ich hoffe, dass man im zweiten Teil mehr über ihn heraus findet. Aber auch die Geschichte des Dunkles und die von Lorenzo, dem Padre wurde nur ein wenig angeschnitten. Da hätte ich mir etwas mehr erhofft.
Das Buch wurde nicht in Kapitel unterteilt, sondern wie in den alten Stücken in Akte und Szenen. Dadurch passte es einfach noch besser zur Romeo und Julia Geschichte. Auch das Cover passt einfach perfekt und ist einfach wunderschön. Allegra mit ihren braunen Augen, die mit ihrer silbernen Maske dabei ist, auf den Ball zugehen und dort ihren Romeo trifft.
Insgesamt war das Buch eine tolle Lovestory voller Fantasy, mit einem Fluch und voller griechischer Mythologie. Durch den Schreibstil ist man sofort ein Teil der Geschichte und es wurde immer spannender. Ich freue mich schon sehr auf Teil 2, der schon bald rauskommt.


4 von 5 Schmetterlinge für eine Romeo & Julia Geschichte mit Elementen aus der griechischem Mythologie


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