Dienstag, 12. April 2016

*Rezension* J. Vellguth - Die unsichtbare Heldin

http://www.amazon.de/Die-unsichtbare-Heldin-J-Vellguth/dp/1530273269?ie=UTF8&keywords=die%20unsichtbare%20heldin&qid=1459093251&ref_=sr_1_1&sr=8-1
Reihe: Heldinnen-Serie Bd.1
Seitenzahl: 200 Seiten
Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016

Inhalt:
Was wäre, wenn du die Fähigkeit hättest, dich unsichtbar zu machen? Erfolglos bei ihrer Doktorarbeit. In den Augen ihres Vaters eine Niete. Und jetzt soll auch noch das Haus ihrer Eltern zwangsversteigert werden. Anja ist am Boden zerstört und weiß nicht mehr, was sie machen soll – bis ein Schild im Schaufenster eines Teeladens die Lösung all ihrer Probleme verspricht. Aber sind die Dinge tatsächlich so einfach, wie sie scheinen? Und wofür darf sie ihre neuen Fähigkeiten überhaupt einsetzen? Anja schlittert von einem moralischen Dilemma ins nächste, während sie versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen



Rezension:
Anja ist Doktorandin, kommt bei ihrer Doktorarbeit aber nicht weiter. Ihr Vater trinkt und macht sie nur runter. Zusätzlich soll das Haus, in dem sie aufgewachsen ist, zwangsversteigert werden und ihr Vater will ihre Hilfe nicht. Alles läuft in Anjas Leben schief, aber dann kauft sie eine Superkraft in einem Laden und kann sich plötzlich unsichtbar machen.
Anja ist zwar Doktorandin, wirkte aber zwischendurch viel jünger. Eine ihrer ersten Taten als Unsichtbare ist, dass sie einer Mitarbeiterin Streiche spielt. Zusätzlich zieht sie einfach los und will eine Heldin sein. Das wirkte nicht gerade durchdacht und ein wenig naiv, denn so viel kann sie unsichtbar gar nicht machen, außer ein paar Jugendliche zu erschrecken.
Leider waren die anderen Charaktere alle etwas blass, wie ihre Freundin Jessica oder ihr Vater. Diesen Charakteren fehlte es etwas an Tiefe, denn es gab viele Charaktere, aber niemanden auf den sich die Autorin wirklich konzentriert hat und dadurch blieben sie oberflächlich
Das Buch plätschert am Anfang noch vor sich hin und ich hatte auf mehr Spannung in der zweiten Hälfte gehofft, aber auch da kam nicht richtig Spannung auf. Die Sidestory mit Lucy hatte nicht wirklich was mit der Hauptgeschichte zu tun und ich habe mich gefragt, was das mit der ganzen Superkraftgeschichte zu tun hat. Es war zu viel und hat für mich auch nicht unbedingt in die Geschichte hineingemusst.
Der Schreibstil war flüssig und man konnte das Buch locker in ein paar Stunden lesen. Die Grundidee gefiel mir auch sehr gut, genauso wie das Cover, dass mich sofort angesprochen hat. Ob ich weiterlesen werde, kann ich noch nicht sagen, aber im Moment nicht.

3 von 5 Schmetterlinge für eine Heldin, die noch keine ist 

1 Kommentar:

  1. Hi du :D
    Nachdem ich das Cover angeschaut hab wundert mich deine Rezension nicht wirklich, es wirkt als wäre es für einen schlecht produzierten Actionfilm gemacht!!

    Liebe Grüße
    Tamara

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