Montag, 9. November 2015

*Rezension* Sarah Stankewitz - Million miles away: nur bei dir

http://www.amazon.de/Million-miles-away-Nur-bei/dp/3739200766/ref=tmm_pap_title_0?ie=UTF8&qid=1447002613&sr=8-3
Seitenzahl: 332 Seiten
Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2015

Inhalt:
Ein Auslandsjahr. Eine Flucht vor dem eigenen Leben. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Die 18-jährige Melody Warren ist gebrochen. Ihre Vergangenheit holt sie ein. Die einzige Lösung: Ein Jahr lang allem entfliehen. Als sie jedoch in Port Macquarie landet, wird sie sofort mit Andrew McCaw konfrontiert. Der impulsive, attraktive und unglaublich nervtötende Andrew, der ihre Nähe nicht zu ertragen scheint. Womit Melody nicht rechnet - Andrew ist der Einzige, der sie von ihren Schatten befreien kann. Ein Sommer voller Lügen, Intrigen, Geheimnissen und der einen Sache, die jeder Mensch in seinem Leben sucht: die ganz große Liebe.

Rezension:
Das Cover ist toll, denn genau so habe ich mir Melody vorgestellt. Melody ist blond, hübsch und verlässt das Haus fast nie ohne ihren Cowboyhut. Zusätzlich kann sie auch Guitarre spielen.
Melody hat viel in ihrer Vergangenheit durchstehen müssen, dass sie gebrochen hat. Sogar ihre Mutter und ihre ehemaligen Freunde wollen sie nicht mehr sehen und deshalb geht sie für ein Auslandsjahr nach Australien. Dort kennt niemand ihre Vergangenheit, aber trotzdem wird sie immer wieder von ihr eingeholt. Man erfährt immer nur Bruchstücke über das, was ihr passiert ist. Man kann sich schon nach dem Prolog ein wenig denken, was passiert ist, aber komplett wurde es erst gegen Ende aufgelöst.
Andrew hingegen ist ein A****. Ich kann es gar nicht anders sagen, denn schon im ersten Moment war sein Verhalten einfach nur schrecklich. Durch den Perspektivenwechsel weiß man auch, dass er nicht immer so ist, denn Melody scheint ihn an jemanden aus der Vergangenheit zu erinnern. Leider erfährt man anfangs nicht, wer Cassidy ist, die sehr viel Ähnlichkeit mit Melody hat. Man bemerkt in welchen Zwispalt er steckt. Er möchte sie näher bei sich haben und stößt sie deshalb von sich. Trotzdem ist sein Verhalten nicht zu entschuldigen und ich brauchte ein bisschen, bis ich ihn doch sympathisch fand.
Ganz besonders mochte ich Amber, Andrews Schwester. Sie war nicht nur lebensfroh und mitreißend, sie hat dem Leser auch gezeigt, dass Andrew eine andere Seite haben kann. Aber auch Cooper war mir sofort sympathisch. Er ist der beste Freund von Andrew und heimlicher Schwarm von Amber und von Anfang an, ein wahrer Freund für Melody.
Wen ich gar nicht mochte war Lily, aber ich denke dass die Autorin genau darauf abgezielt hat. Daher war das ganze ein bisschen stereotypisch, aber was wäre schon eine New Adult Geschichte ohne die Zicke?!
Die ganze Story ist wirklich sehr berührend und voller Emotionen. Sie lässt einen nachdenken und hat mich sehr bewegt. Die Geschichte ist nicht leicht, aber fesselnd und man möchte unbedingt wissen, ob es beide schaffen, dass ihre Vergangenheit nicht mehr ihre Gegenwart und Zukunft beeinflusst. Schaffen die beiden es, obwohl sie gebrochen sind, zueinander zu finden?


5 von 5 Schmetterlinge für diese bewegende Geschichte

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