Mittwoch, 25. November 2015

*Rezension* Nadine Stenglein - Aurora Sea

http://www.amazon.de/gp/product/B013PYG7Y0?keywords=aurora%20sea&qid=1448047907&ref_=sr_1_1&sr=8-1
Verlag: Feelings
Seitenzahl: 204 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. November 2015

Inhalt:
Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein solches Ereignis. Emma wohnt seit dem Verlust ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt und erhält plötzlich SMS-Nachrichten von einem gewissen Jamie, der behauptet Passagier der letzten Unglücksmaschine gewesen zu sein. Als sie Jamie später auf einer geheimnisvollen Insel trifft, die wie aus dem Nichts mitten im Meer auftaucht, erfährt sie, dass in den Tiefen des Meeres Gefahren lauern, die nicht nur ihr zum Verhängnis werden sollen. Zudem hat es sich der junge Evenfall, ein Meereswesen, in den Kopf gesetzt, Emma um jeden Preis zu seiner Gefährtin zu machen...

Rezension:
Ich habe mich sehr gefreut das Buch zu lesen, da sich die Inhaltsangabe wirklich sehr interessant anhört. Leider war ich von der Geschichte nicht so begeistert, wie ich es gehofft hatte. Ich fand die Idee mit den Meerwesen sehr interessant, nur hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass es noch ausbaufähig ist.
Die Figuren und vorallem Emma waren wirklich toll beschrieben und ich konnte mir sie und auch die anderen Charaktere gut vorstellen. Auch die Meerwesen konnte ich mir wirklich gut vorstellen, auch wenn ich mich zwischendurch gefragt habe, wie einige Menschen sie trotz Make Up nicht erkennen konnten. Die Verkleidungen klangen nicht gerade so, als könnten sie vollkommen unentdeckt bleiben.
Was mich aber am meisten gestört hat, war die Kommunikation zwischen Emma und Jamie. Er schickt ihr SMS, dafür taucht er immer wieder auf und versteckt sein Handy in einer Plastikhülle, damit es nicht nass wird. Abgesehen davon, dass ein Handyakku heute gar nicht mehr länger als einen Tag hält, fand ich die Idee etwas komisch und hat mich auch mehrmals beim Lesen rausgebracht. 
Ich hatte auch mit dem Ende so meine Probleme. Emma und Jamie haben sich verliebt, aber Jamie ist tot und wird auch nicht wieder lebendig. Was haben denn die beiden für eine Zukunft? Gar keine. Sie wird irgendwann altern, während er genauso bleibt. Für mich haben sich die Gefühle auch zu schnell entwickelt, denn kaum sieht sie ihn das erste Mal, ist sie auch schon dabei sich zu verlieben. Außerdem bleibt in den gefährlichen Kämpfen ums Überleben natürlich immer Mal wieder Zeit für einen romantischen Kuss. Der Romance Teil konnte mich daher leider nicht so überzeugen. Den Fantasy Teil hingegen fand ich wirklich spannend, auch wenn ich an einigen Stellen das Gefühl hatte, es würden sich Sachen wiederholen.
Am Ende ist mir auch ein ziemlicher Fehler aufgefallen. Im Wasser waren riesengroße Seepferde, die wie Pferde bei uns, etwas hintersich herziehen. Nur es wurde einmal gesagt, dass sie stolpern und ich frage mich, wie ein Tier ohne Beine überhaupt stolpern kann. (Ich weiß, es ist eine Kleinigkeit und ich komme wahrscheinlich sehr pingelig rüber, aber das hat mich schon sehr gestört).
Der Fantasy Teil war spannend und flüssig zu lesen, aber der romantische Teil war nicht wirklich überzeugend. Aber die Beschreibungen der Insel und der Unterwasserwelt fand ich hingegen klasse und ich konnte sie mir auch gut vorstellen.


3 von 5 Sterne für diesen ausbaufähigen Fantasyroman

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